Die Firma Heinrich Schwarz
KG taucht schon Ende der 30er
Jahre auf. Damals hatte die
Firma ihren Sitz im
Stadtgebiet Freiburg (am
alten Rotteckplatz) und in Ihringen. Leider
ist über einen Linienverkehr
nicht sehr viel bekannt, da
es noch keinen
Verkehrsverbund oder
ähnliches gab. Man weiß,
dass Schwarz ab 1953 eine
eigene Buslinie von FR-Lehen
nach Gündlingen betrieben
hat. Außerdem
bot die Firma Schwarz
Ausflugsfahrten an. Die Fahrzeuge
der Firma Schwarz waren
früher hellblau lackiert.
Ungefähr seit 1970 verkehrt
die Firma Omnibus Schwarz
zusammen mit der (damaligen)
Städtischen Straßenbahn
Freiburg im Breisgau, nicht
etwa als
Auftragsunternehmen, sondern
als gemeinschaftliche Linie
mit Gemeinschaftstarif. 1970
wurde die alphabetische
Buslinie J von
Freiburg Omnibusbhf. über
Lehen und Merdingen nach
Rimsingen eröffnet, auf
deren Strecke z.T. sogar
noch Busse der Deutschen
Bundespost verkehrten.
Nach Entstehen des Regio
Verkehrsverbund Freiburg (RVF,
in der Anfangszeit nur
"Verkehrsgemeinschaft
Freiburg") gab es dann
Einheitstarife, was den
Verkehr vereinfachte.
Nach 1983 erhielt die Linie
nach Merdingen, für die
Schwarz seine Konzession
hatte, die Liniennummer 31,
die Linie im Stadtgebiet
Freiburg nach Walterhofen
erhielt die Liniennummer 32
und wurde von der VAG
verwaltet. Da im selben Jahr
die Stadtbahn zur Paduaallee
eröffnet wurde, wurden die
beiden Linien bis dort hin
verkürzt, wie im heutigen
Linienverlauf.
Ende der 70er /
Anfang der 80er Jahre zog
die Firma dann auch von
Freiburg nach Merdingen um.
Seit dem wird auch die Linie
32 überwiegend im Auftrag
von Schwarz-Bussen befahren.
Der Name "Tuniberg Express"
taucht auch erst in den 80er
Jahren auf.
Heute ist der Fuhrpark der
Firma höchst modern. Meist
mit
7-Jahres-Leasingverträgen
kommen fast jährlich neue
Fahrzeuge. Früher hießen die
Händler noch MAN, Kässbohrer
und Daimler, heute stammt
der gesamte Fuhrpark aus dem
Hause Mercedes / EvoBus.
Seit 2004 besitzt die Firma
für Sonderfahrten sogar
einen original
amerikanischen Schulbus, der
ab und an allerdings auch
mal im Schülerverkehr
gesichtet wurde.
Seit 2006 tragen alle Busse
als typischen Zeichen rote
Ecken, um , laut
Geschäftsleitung, Unfällen
künftig vorzubeugen.
Der aktuelle Geschäftsführer
heißt Jürgen Karle, der auch
als
Beteiligungsgesellschafter
auftritt. |